Archeologiemuseum

Unter dem Motto „spüren Sie die Vergangenheit unter Ihren Füßen“ und mithilfe von allerlei didaktischem Material präsentiert Ihnen dieses Museum die ungeschriebene Geschichte Brügges. Archäologische Funde und Rätsel sowie Repliken und Aufbauten beleuchten spielerisch das tägliche Leben aus früheren Zeiten. Vom Wohnen und Arbeiten bis zu Leben und Tod.

Museum

Mit einem Mix an archäologischen Funden, Repliken und Rekonstruktionen löst das Museum die Archäologie aus ihrem rein wissenschaftlichen Kontext und demonstriert den Besuchern, dass es sich im Grunde um die Studie des Menschen in seiner Umgebung im Laufe der Zeit ist. Erläutert werden Aspekte wie Landschaft und Umwelt, wie der Mensch mit diesen umgeht, wie er wohnt, seine Toten bestattet oder Nahrung erzeugt. Ein aufgezeichneter Parcours nimmt den Besucher auf eine Zeitreise von der Urzeit bis ins späte Mittelalter mit. Spannende Aufgaben tragen dazu bei, dass sogar die allerjüngsten Besucher am Ende der Reise eine Ahnung von Archäologie haben.

Sammlung

Die Kollektion umfasst eine ganze Reihe wertvoller Stücke, darunter das älteste Steinwerkzeug überhaupt, ein Holzrad aus der merowingischen Epoche und ein Dachreiter aus dem 13. Jahrhundert sowie Funde, die insbesondere verschiedene Handwerke wie Töpferei, Gerberei und Färberei dokumentieren.

Unter dem Motto 'Spüre die Vergangenheit unter deinen Füßen' entdecken große und kleine Besucher auf spielerische und interaktive Weise die Vergangenheit von Brügge. Hier wird Geschichte mit einem Mix aus archäologischen Funden, Repliken und Rekonstruktionen nacherzählt! Von der Vorzeit über das Mittelalter bis in die Gegenwart zeigt das Museum, wie Menschen wohnen und arbeiten, leben und sterben. Nach jedem geschichtlichen Zeitraum landet der Besucher in einem interaktiven Raum, in dem er ein archäologisches Rätsel lösen kann.

Geschichte

Der Städtische Archäologische Dienst übernimmt 1977 die Kollektion der Société Archéologique. Ausgrabungen in der Brügger Innenstadt lassen diese Sammlung spektakulär anwachsen. Bauarbeiten in den Vorortgemeinden wiederum führen zu Funden aus der Metallzeit, der Zeit der Römer und Merowinger. Seit 2006 gelingt es diesem Museum Archäologie und Alltag für alle, aber insbesondere für Kinder, auf eine allgemein verständliche Weise zu verbinden und zu illustrieren.