Groeningemuseum

Das Groeninge Museum bietet eine abwechslungsreiche Übersicht über die Geschichte der belgischen Kunst. Höhepunkt sind die weltberühmten „Flämischen Primitiven“. Hier können Sie unter anderem Jan van Eycks Madonna des Kanonikus Joris van der Paele und Hans Memlings Moreel-Triptychon sehen. Daneben können Sie auch neoklassizistische Prachtexemplare aus dem 18. und 19. Jahrhundert, Meisterwerke der flämischen Expressionisten und moderne Kunst aus der Nachkriegszeit bewundern.

Sammlung

Höhepunkt der Kollektion ist zweifelsohne die weltberühmte Sammlung der 'flämischen Primitiven', mit herausragenden Werken von Jan van Eyck, Hans Memling, Hugo van der Goes und Gerard David. Bedeutend auch das Werk der international gefeierten Neoklassizisten (Ende des 18. Jh.). Historienbilder und Porträts, in einem distanzierten und skulpturalen Stil gemalt, zeichnet Künstler wie Suvée, Duvivier, Ducq, Odevaere und Kinsoen aus. Nicht zu übersehen ist auch die erstklassige Sammlung flämischer Expressionisten mit Werken von Permeke, De Smet, Van den Berghe, Brusselmans und Tytgat. Das Groeningemuseum dankt seine internationale Ausstrahlung nicht nur seiner einzigartigen festen Kollektion, sondern auch den renommierten Ausstellungen, die dort regelmäßig stattfinden.

Geschichte

Das Groeningemuseum liegt im gleichnamigen Viertel, wo einst die Abtei Eekhout stand. Seit 1930 zentralisiert das von Architekt Joseph Viérin gebaute Museum die bis dahin versprengte Gemäldesammlung der Stadt Brügge. Ein angrenzendes Gebäude im neogotischen Stil von Architekt Jean-Baptiste Bethune verschafft der Sammlung ab 1995 mehr Platz. Nach einer umfassenden Renovierung des Viérin-Gebäudes im Jahre 2002 wurde jüngst auch eine aktualisierte Führung für die ständige Kunstkollektion zusammengestellt.