Volkskundemuseum

Diese restaurierten Häuser aus dem 17.Jahrhundert, in denen es jeweils nur ein Schlafzimmer gibt, beherbergen unter anderem ein Klassenzimmer, eine Hutmacherei, eine Apotheke, eine Zuckerbäckerei und ein authentisch eingerichtetes Schlafzimmer. Im Obergeschoss können Sie eine schöne Spitzensammlung bewundern. Jeweils am ersten und dritten Donnerstag des Monats (außer an Feiertagen) können Schleckermäuler zuschauen, wie der „Spekkenbakker“ (Zuckerbäcker) Bonbons herstellt. Eine kleine Rast ist in der Museumsschenke „De Zwarte Kat“ oder im Garten möglich, wo man auf der Terrasse verschiedene alte volkstümliche Spiele ausprobieren kann.

In acht so genannten 'godshuisjes' (Wohnungen für arme und alte Leute) aus dem 17. Jahrhundert und in ihren zeitgenössischen Anbauten können Brügge-Besucher jeweils ein Klassenzimmer, eine Schusterei, eine Hutmacherei, eine Fassbinderei, ein flämisches Wohnzimmer, eine Konditorei, eine Apotheke, ein Wirtshaus, eine Schneiderei, traditionelle Textilwaren und eine authentische Schlafzimmereinrichtung bewundern. Alle Zimmer enthalten einen Schatz an alten Gebrauchsgegenständen in authentischen Kulissen. Im Obergeschoss befindet sich die Spitzenabteilung. Neben der Museumsschenke ‘De Zwarte Kat‘ (Die schwarze Katze) erzählen Puppen, Dekorstücke, Requisiten, Plakate, Programme und Fotos die Geschichte des ehemaligen Brügger Puppentheaters Den Uyl. Mit etwas Glück treffen Sie Aristide, die lebende schwarze Katze und Maskottchen des Museums.

Geschichte

Als der Verband der westflämischen Volkskundler („Bond van West-Vlaamse Volkskundigen“) und der Brügger Guillaume Michiels der Stadt ihre gewaltigen Sammlungen schenken, reift die Idee eines Volkskundemuseums heran. Acht so genannte „godshuisjes“ (Wohnungen für arme und alte Leute) aus dem 17. Jh., die einst im Besitz der ehemaligen Schuhmacherzunft ('schoenmakersrente') in der Balstraat waren, ein Wirtshaus und mehrere Häuschen im Rolweg bilden die angemessene Kulisse.

Museum

Eine Zeitreise 100 Jahre zurück in den Alltag eines Brügger Durchschnittsbürgers. Verschiedenste Gegenstände in authentischen Einrichtungen erzählen mehr über alte Handwerke, religiöse Traditionen und Volksbräuche Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts. Wenn es das Wetter erlaubt, werden auf der Terrasse alte Volksspiele gespielt. Im Winter verwandelt sich das Museum in eine (weihnachtliche) Kulisse voller Nostalgie. Ein Museum, das auch mit seinem Innenhof zum Verweilen einlädt.

Sammlung

Die Kollektion besteht aus Alltagsgegenständen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Bemerkenswert ist beispielsweise die große Sammlung kunstvoll geschnitzter Pfeifenköpfe und tönernen Tabakstöpfen, die unserer Vergangenheit angehören.