Godshuizen

Im Brügger Stadtbild findet sich eine Reihe kleiner, weiß gekälkter „godshuisjes“ (Gotteshäuschen), die meist um einen schlichten Innenhof herum gruppiert sind. Diese Sozialwohnungen ‚avant la lettre’ wurden im 14. Jahrhundert von reichen Bürgern oder Gilden errichtet. Sie gaben Armen, Alten oder Witwen ein Dach über den Kopf. Über die Stadt verteilt sind 46 Gotteshaussiedlungen erhalten geblieben, 43 davon werden noch immer von Alten bewohnt. Einige besonders hübsche Gotteshaussiedlungen sind: De Meulenaere und Sint-Jozef (Nieuwe Gentweg 8-22), Sint-Joosgodshuis (Ezelstraat 83-105), Godshuis De Vos (Noordstraat 6-14), O.L.Vrouw van Blindekens (Kreupelenstraat 12-16), De Pelikaan (Groene Rei 8/1-4), Zorghe, Paruitte und Schippers (Stijn Streuvelsstraat), Van Volden und De Moor (Boeveriestraat 50-76), Het Rooms Convent (Katelijnestraat 9-19).